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Falsche 10 Downing Street Anzeige deckt die Unzulänglichkeit von Booking.com auf

19 Eylül 2026 2· BBC Business
Falsche 10 Downing Street Anzeige deckt die Unzulänglichkeit von Booking.com auf

Die Verbrauchergruppe Which? gab bekannt, dass sie eine falsche 10 Downing Street Anzeige auf der Reiseplattform Booking.com erstellt hat. Die Regulierungsbehörde im Vereinigten Königreich erklärte, dass ihre Forscher in der Lage waren, eine falsche Unterkunftsreservierung an der offiziellen Adresse des Premierministers vorzunehmen und die Erfahrung mit einem Kommentar wie "mit einer Katze namens Larry abhängen" zu bewerten. Booking.com entfernte diese Anzeige jedoch zwei Monate nach ihrer Veröffentlichung. Diese Situation führte zu Fragen über die Sicherheits- und Prüfprozesse der Plattform.

Ein Sprecher von Booking.com erklärte, dass dieser Test die Erfahrung von Millionen von Anzeigen und Bewertungen nicht genau widerspiegelt und stellte fest, dass automatische Betrugsprüfungen nicht aktiviert wurden, da die Anzeige nicht aktiv war. Rory Boland, der Reise-Redakteur von Which?, kritisierte Booking.com für seine Unzulänglichkeit bei der Erkennung solcher Betrügereien. Boland sagte: "Wenn die angeblich ausgeklügelten KI-Systeme von Booking.com nicht erkennen können, dass 10 Downing Street keine Ferienvermietung ist, ist es nicht überraschend, dass Betrüger die Plattform so leicht ausnutzen können."

Die von Which? erstellte falsche Anzeige wurde am 18. Juni auf Booking.com hochgeladen und als "Schlafzimmerwohnung im Herzen Londons" beworben. Die Anzeige verwendete Fotos der ikonischen Tür von 10 Downing Street und beschrieb ihren Standort als "erstklassige zentrale Lage". Es wurde berichtet, dass innerhalb von 20 Minuten nach der falschen Anzeige 14 Personen eine Unterkunft anforderten, aber nur die Anfrage des Which?-Forschers akzeptiert wurde. Darüber hinaus wurde dem Forscher in einer Nachricht geraten, auf einen externen Link zu klicken, aber Booking.com verhinderte diese Situation nicht.

Booking.com betonte, dass es verschiedene Kontrollen und Verifizierungsmaßnahmen implementiert, um die Sicherheit der Benutzer zu gewährleisten, und erklärte, dass KI-Technologien helfen, betrügerische Anzeigen innerhalb von 24 Stunden zu erkennen und zu entfernen. Which? argumentierte jedoch, dass weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen, und erklärte, dass das Online-Sicherheitsgesetz (OSA) durchgesetzt werden sollte, damit Online-Plattformen gefälschte Anzeigen schnell entfernen können. Boland forderte Ofcom auf, dieses Gesetz effektiver zu nutzen, um Verbraucher vor Betrug zu schützen.

Quelle: BBC Business

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